Online-Umfrage zum Sächsischen Archivtag: Workshops und Umfragen

Öffentlichkeitsarbeit

Zur Vertiefung der Tagungsthemen der Sächsischen Archivtage organisieren wir, der Vorstand des Landesverbandes Sachsen im VdA, seit einigen Jahren ergänzend gesonderte Workshops für ein Kreis von jeweils 15 bis 20 Personen (Voraussetzung: persönliche oder korporative Mitgliedschaft im VdA). Neben einem Workshop „Effiziente Öffentlichkeitsarbeit in kleinen und mittleren Archiven“ am 16. September in Freiberg (Anmeldung ab etwa Mitte Juli möglich) sind für das Jahr 2020 zwei Workshops mit Bezug zum Thema Erschließung geplant. In unserer Umfrage antworteten 76 Personen auf unsere Frage: „An welchen Themen wäre Sie interessiert?“

Wie wir dieses Stimmungsbild in unsere Planung einfließen lassen können, werden wir bei unserer morgigen Vorstandssitzung besprechen.

Acht Personen nutzten zudem das freie Kommentarfeld für Rückmeldungen auf die Frage „Haben Sie zur Planung und Organisation von Workshops des VdA-Landesverbandes Anmerkungen oder Anregungen?“ :

  • Ich bin seit knapp 1em Jahr Mitglied im Landesverband und wusste bisher nicht, dass Workshops angeboten werden, eine bessere und / oder öffentlichere Bekanntgabe wäre schön, vllt. Hinweis per Mail auf zukünftige Veranstaltungen
  • Hier kann man nur sagen: Weiter so!!!
  • Themen anderer regionaler Archivtage spiegeln die Themen wider, die gerade besonderes Interesse hervorrufen. Daran ließe sich gut anknüpfen.
  • Erschließung von Nachlässen, Sammlungen, Pläne und Zeichnungen
  • Ausbildung, Weiterbildung – Höherqulifizierung, Eingruppierungsfragen
  • Ein Workshop bzw. eher eine „Gesprächsrunde“, wie man konkret kleineren Archiven helfen (fachlich, organisatorisch, rechtlich, personell, finanziell, etc.) kann. Das Fehlen einer zentralen Ansprechstelle (siehe Brandenburg) wurde mehr als offensichtlich. In diesem Fall wäre es sicher sinnvoll, dass sich Teilnehmer zwingend mit einem konkreten Problem anmelden (vorab dem Landesverband mitteilen) und man ggf. die entsprechenden Kolleginnen oder Kollegen mit dem nötigen Fachwissen einladen kann. Nicht als Referenten sondern eben Gesprächspartner.
  • bessere Einbindung der Auszubildenden im Archivwesen (FAMI und Studenten)
  • Die Leitung eines Workshops könnten zwei Personen durchführen. Die eine Person kommt eher aus der Lehre (z.B. Archivschule Marburg, FH Potsdam), die andere aus der Archivpraxis.

In Vorbereitung der Archivtage 2017 und 2019 haben wir je eine Online-Umfrage an möglichst viele Archive in Sachsen gerichtet (1 Beteiligungsmöglichkeit pro Archiv) und viele Ergebnisse daraus öffentlich zugänglich gemacht (Tagungsband zum Archivtag 2017, dieses Tagungsblog). Auf unsere Frage, ob es zu den Umfragen Anmerkungen oder Hinweise gebe, antworteten 12 Personen:

  • Unbedingt weiter machen!
  • vllt. auch eine Umfrage ohne Beteiligungsbeschränkung, sodass auch einzelne Mitarbeiter Kommentare geben können
  • Die Umfragen sind eine super Sache, um den Sachstand zu erfragen. Es fehlt ja an einer übergreifenden Statistik für das Archivwesen. Vielleicht kann man mit einer solchen Umfrage mal die Zusammenstellung einer solch fehlenden Statistik versuchen.
  • Bitte weiter so!
  • die Umfragen sind für die sächsische Archivpolitik und die Diskussion mit Archivträgern sehr wichtig und hilfreich; nur so ist überhaupt eine solide Ist-Stand-Ermittlung möglich > unbedingt fortführen
  • Können die Umfragen an alle VdA-Mitglieder versandt werden??
  • Die Online-Umfrage (1 pro Archiv) ist leider bei mir nicht angekommen. Ich höre hier zum ersten Mal davon.
  • Sehr hilfreich, um einen Überblick über den aktuellen Stand und die Entwicklungen zu bekommen.
  • Einfach nur toll! Es ist eine gute Möglichkeit, für das einzelne Archiv einen Überblick über die Gesamtsituation für Sachsen zu erhalten, um damit auch die notwendigen Argumente bei seinen Archivträgern vorbringen zu können.
  • Vielleicht konkrete Beispiele nennen, in denen Anhand der Umfrageergebnisse und den daraus resultierenden Maßnahmen (Workshops/Fortbildungen/Gesprächen mit anderen Archiven) auch Verbesserungen erreicht wurden (Bsp. mehr Personal, Ressourcen, „Standing“ gegenüber dem Archivträger etc.). Ansatzweise ist das gut durch die Erfahrungsberichte auf dem Feld der Erschließung durch Dritte gelungen.
  • Danke für diese Umfragen und vor allem für deren öffentliche Auswertung!

Wir danken herzlich allen Kolleginnen und Kollegen, die uns Rückmeldungen gegeben haben. Und bei der Gelegenheit: Sollte Ihr Archiv seinen Standort in Sachsen haben und bei unserer Archivumfrage nicht beteiligt gewesen sein, melden Sie sich bitte bei uns (Mailadressen sind über die Vorstandsseite – siehe oben – zu finden). Wir nehmen Sie gerne in den Verteiler auf!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.