FAMI-Abschlussprojekt 2019: C wie Connewitzer Verlagsbuchhandlung

Öffentlichkeitsarbeit

Die Connewitzer Verlagsbuchhandlung ist eine Leipziger Sortimentsbuchhandlung mit einem eher anspruchsvollen literarischen Profil in den Bereichen Belletristik, Zeitgeschichte, Kunst und Geisteswissenschaften. Zugleich ist die Buchhandlung aber auch als Verlag tätig, wie der Name bereits verrät. 1990 im Stadtteil Connewitz von Peter Hinke gegründet, brachte sie als erstes verlegerisches Produkt die erste Ausgabe des „Connewitzer Kreuzers“ heraus, dessen Nachfolger, das Leipziger Stadtmagazin „Kreuzer“, bis heute erscheint.

Zunächst spezialisierte sich die Buchhandlung vor allem auf Literatur, die in Leipzig vor der Wende nicht zugänglich war. Seit dem Umzug 1995 ist die 200 m² große Buchhandlung in der Innenstadt in Speck‘s Hof zu finden.

Foto: Fiona Brückner

Auf zwei mit Holz verkleideten Etagen kann man hier völlig in der Welt der Literatur versinken. Die Buchhandlung ist die einzige inhabergeführte Buchhandlung in der Leipziger Innenstadt. 2005 eröffnete in der Südvorstadt, im Peterssteinweg 7, als kleiner Ableger die Buchhandlung „Wörtersee“. Außer Büchern kann man hier auch Kunst erwerben.

Bei der Wahl seiner Autoren sowie der Produktion der Bücher legt der Verlag besonders großen Wert auf Lokalität, d.h. gebunden, gedruckt und gestaltet werden die Bücher bevorzugt in Leipzig. Seit seiner Gründung wurden etwa 200 Bücher im Verlag veröffentlicht.

Neben den verlagseigenen Publikationen verfügt die Connewitzer Verlagsbuchhandlung als weitere Besonderheit auch über ein umfangreiches Angebot an Büchern aus 56 unabhängigen Verlagen. Außerdem hält sie ein umfangreiches Sortiment an englischsprachiger Literatur bereit.

Die Buchhandlung wurde bereits dreimal als hervorragende Buchhandlung mit dem Deutschen Buchhandlungspreis ausgezeichnet. Wer literarische und kulturelle Anregungen sucht, dem sei der Internetauftritt der Buchhandlung empfohlen. Neben anstehenden Veranstaltungen und Neuerscheinungen findet man in der Rubrik „Buchorte“ persönliche Entdeckungen der Mitarbeiter.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Beitrag gehört zum Abschlussprojekt der FAMI-Auszubildenden der Fachrichtung Archiv in Sachsen 2019, das dem Medienstandort Leipzig A – Z gewidmet war und hier kurz vorgestellt wird.

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